Der ORF und auch die Wiener Rathauspolitiker werden nicht müde, zu betonen welch einzigartige Chance der Songcontest für Österreich und Wien darstellen würde. Zig Millionen Einnahmen und schier unbezahlbare Werbung würde die Veranstaltung bringen.

Nun liefert der ORF selbst, ganz unbewusst, die Wiederlegung seiner eigenen Jubelmeldungen. Auf seiner Internetseite zum Songcontest veröffentlicht er einen Beitrag, in dem es unter der Zwischenüberschrift „Siegen verboten“ über die griechische Teilnehmerin heißt: „Die Interpretin wird auf der Bühne stehen und gewinnen wollen. Sie darf aber nicht, weil sich Griechenland keine Austragung leisten kann.“

Was in Österreich also Riesengewinne bringen soll, würde in Griechenland ein nicht finanzierbarer Verlust sein.

Die Dreistigkeit mit der der ORF seine Financiers, die Steuer- und Gebührenzahler foppt, wird offensichtlich immer unverschämter.

 

W. T.

 

 

(Bild: Youtube)