Mehr als 80 Menschen sind gestern, ausgerechnet am französischen Nationalfeiertag, in Nizza bei einem Terroranschlag mit islamistischem Hintergrund ums Leben gekommen. Der mutmaßliche Täter, ein aus Tunesien stammender 31-jähriger Mann, der offenbar die französische Staatsbürgerschaft besaß, mähte mit einem Lastwagen gezielt möglichst viele Menschen nieder, die auf der Uferpromenade flanierten. Mit dem Anschlag von Nizza werden Erinnerungen wach an die Amokfahrt von Graz: Vor etwas mehr als einem Jahr fuhr in der steirischen Hauptstadt ein Bosnier mit voller Absicht etliche Menschen nieder, wobei drei Todesopfer zu beklagen waren.

Die beiden Amokfahrten zeigen, dass junge Moslems anscheinend besonders anfällig sind, feige Anschläge zu verüben. Natürlich darf man dem Islam, dem als eine der großen monotheistischen Weltreligionen Respekt entgegenzubringen ist, nicht pauschal verurteilen. Aber offenbar gibt es vielerorts keine Ablehnung religiöser Gewalt, was in Europa die Radikalisierung junger Moslems, insbesondere aus dem Zuwanderermilieu, begünstigt. Und hinzu kommt auch noch, dass die dschihadistische Terrororganisation IS, die zuletzt in Syrien und im Irak teils empfindliche Rückschläge einstecken musste, nun zur Strategie überzugehen scheint, in Europa mit spontanen Anschlägen ein Maximum an Angst und Schrecken zu verbreiten.

Nicht aus der Pflicht entlassen darf man bei den islamistischen Terroranschlägen, die in Europa immer öfter verübt werden, auch die Verfechter des Multikulti-Wahnsinns. Ließen anfangs die ehemaligen europäischen Kolonialmächte Großbritannien und Frankreich abertausende Moslems aus ihren Kolonien einwandern, so wird der Zuwanderungsislam heute durch die verantwortungslose „Wir schaffen das“-Politik der deutschen Kanzlerin Angela Merkel befeuert. Und die „Refugee welcome“-Fraktion, egal, ob in der Bundesrepublik, in Österreich oder in anderen europäischen Ländern, ignoriert schlichtweg die Tatsache, dass sich unter den angeblich „Schutzsuchenden“ auch zahlreiche Hassprediger sowie abertausende Moslems befinden, die schlichtweg integrationsunwillig sind.

 

[Text: A. M.; Bild: Screenshot Youtube]