Bundesweit gewann die FPÖ bei der Nationalratswahl knapp sieben Prozent dazu, was einen Erdrutschsieg der blauen Oppositionspartei bedeutet. Höchst erfolgreich waren die Freiheitlichen in Kärnten, wo sie mit 33,2 Prozent stärkste Partei wurde. Bemerkenswert ist das Abschneiden der FPÖ auch in der Steiermark, wo sich die FPÖ mit 31,0 Prozent ein knappes Kopf-an-Kopf-Rennen mit der ÖVP lieferte. Auch in Oberösterreich schnitten die Freiheitlichen mit 28,2 Prozent nahezu gleich stark wie die Kurz-ÖVP ab.

Bescheiden sind die Zugewinne hingegen in der Bundeshauptstadt – in Wien konnte die FPÖ um 2,6 Prozent auf 23,1 Prozent zulegen (all diese Zahlen enthalten nicht die Wahlkartenstimmen). Das Ergebnis zeigt, dass freiheitliche Wahlerfolge in der Bundeshauptstadt zunehmend schwieriger werden. Das könnte auch auf die Veränderung des Wahlvolkes zurückzuführen sein, zumal in Wien ein immer größerer Teil der Wählerschaft einen Migrationshintergrund aufweist.

 

[Text: A. M.; Bild: BMI]