Die Bundesregierung in Berlin verkündete am Freitag, dass alle die, bei denen „eine Zuordnung nicht möglich“ sei, ihr eigenes Geschlecht auch standesamtlich führen dürfen. Neben den natürlichen Geschlechtern männlich und weiblich steht nun auch „divers“ zur Verfügung, das sowohl in Ausweisdokumenten geführt werden darf als auch zur Namensänderung berechtigt.
Die Bundesregierung bewirbt den Beschluss mit einem blasiert dreinblickenden Wesen namens Sami, das „zu verschiedenen Gruppen“ dazugehören will.
Zahlreiche Useranfragen, wie viele Menschen das denn nun betreffe, lässt die Regierung unbeantwortet und postet stattdessen einen standardisierten Satz, dass in einer Demokratie auch Minderheiten geschützt würden. In Wirklichkeit handelt es sich um weniger als 0,1% Betroffene.

[Text: A.S.; Bild: Wikipedia; Lizenz: gemeinfrei]