Das Ergebnis der Bundestagswahl, das einen Einzug der AfD mit 94 Abgeordneten in den Bundestag brachte, ruft das politische und mediale Establishment der Bundesrepublik Deutschland auf den Plan. Die patriotische Partei wird beschimpft, bekämpft und ausgegrenzt, wo es nur geht. Auch wird nichts unversucht gelassen, um innere Differenzen der AfD zu forcieren und so Spaltungstendenzen zu fördern, wie der angekündigte Austritt der Parteivorsitzenden Frauke Petry beweist.

Was derzeit in unserem Nachbarland geschieht, erinnert in frappierender Weise an Österreich. Auch in der Alpenrepublik förderten die Gegner der FPÖ Spaltungstendenzen innerhalb der Freiheitlichen. Es sei nur an die Gründung des Liberalen Forums erinnert, wo nun in der Bundesrepublik Frauke Petry offenkundig die Rolle von Heide Schmidt einnehmen soll. Oder an die Abspaltung des orangen BZÖ. Nebenbei bemerkt: In Österreich sind die Abspaltungen der FPÖ sehr rasch in der politischen Bedeutungslosigkeit versunken.

Der Wahlerfolg der AfD zeigt aber auch, dass in der Bundesrepublik Deutschland endlich politische Normalität eingekehrt ist, der Bundesadler nicht mehr nur einen linken, sondern nun auch einen rechten Flügel hat. Und in Mitteldeutschland ist die AfD drauf und dran, sich als neue Volkspartei zu etablieren. In Sachsen konnte die erst 2013 gegründete Partei bei der Bundestagswahl mit einem Stimmenanteil von 27 Prozent knapp den ersten Platz erreichen. Und in Bayern, wo 2018 ein neuer Landtag gewählt wird, kam man immerhin auf gut zwölf Prozent. Das Diktum von Franz Josef Strauß, wonach es „rechts der CSU keine demokratisch legitimierte Partei geben darf“, ist somit überholt. Und das Establishment reagiert mit hysterischem Geschrei, was die AfD letzten Endes weiter stärken wird.

 

[Text: A. M.; Bild: Alternative für Deutschland]