Nachdem in Wien der Iran und die Gruppe der P5+1 (Vetomächte im UNO-Sicherheitsrat und Deutschland) ein Abkommen zur Beendigung des Streits über das iranische Atomprogramm unterzeichnet hatten, wird bereits über eine Annäherung zwischen Washington und Teheran spekuliert. So wird in neokonservativen Kreisen im Kongress und in den Medien mit drohendem Unterton darauf hingewiesen, der Iran müsse sein „Verhalten ändern“, d. h. sich den US-Zielen im Nahen Osten vollständig unterordnen.

In der „Quadrennial Defense Review“ 2014, einem alle vier Jahre vom Pentagon veröffentlichten Strategiepapier, ist folgender Satz zu lesen: „Selbst wenn der Iran verspricht, nicht nach Kernwaffen zu streben, werden die anderen destabilisierenden Aktivitäten des Iran weiterhin eine Gefahr für den Nahen Osten darstellen, insbesondere für die Sicherheit unserer Verbündeten und Partner in der Region und in der Welt.“ Gemeint sind damit die Politik des Iran, sich als Regionalmacht im Nahen Osten zu etablieren und die damit verbundene Unterstützung für den syrischen Präsidenten Baschar al-Assad und der schiitischen Hisbollah-Milizen im Libanon.

Lesen Sie den ausführlichen Bericht in der nächsten Ausgabe der „Zur Zeit“, erhältlich ab Freitag, dem 24. Juli in Ihrem Kiosk.

 

B. T.

 

 

(Bild: United States Department of State/wikimedia.org)