Nach mehr als 50jähriger Abwesenheit wird Christian Borgward, der Enkel des Firmengründers Carl F. W. Borgward, beim heurigen Genfer Automobilsalon die Zukunftspläne der Borgward AG präsentieren.

Borgward, eine der innovativsten Marken der Automobilgeschichte, kehrt nach mehr als einem halben Jahrhundert in den Kreis der international renommierten Autobauer zurück. Es ist die Rückkehr einer Legende.

Die Borgward-Gruppe wurde 1919 von Ingenieur Carl F. W. Borgward gegründet und produzierte eine breite Palette von Fahrzeugen und Motoren unter den Marken Borgward, Goliath und Lloyd. Zwischen 1929 und 1961 fertigte die Borgward-Gruppe über eine Million Fahrzeuge. Zu dieser Zeit war das Unternehmen mit einer Belegschaft von über 20.000 Mitarbeitern in seinen Produktionsstätten in Bremen einer der größten deutschen Automobilhersteller und verkaufte seine Fahrzeuge auf der ganzen Welt. Die berühmtesten Modelle waren der Borgward Hansa 1500, der Borgward P100 und die Borgward Isabella, von der weltweit mehr als 200.000 Einheiten verkauft wurden.

„Der Relaunch von Borgward ist ein Kindheitstraum von mir, der nun Realität wird“, sagte Christian Borgward, der vom einzigartigen Vermächtnis seines Großvaters inspiriert wurde. Zusammen mit seinem Partner Karlheinz L. Knöss und einem Team erfahrener Experten hat Borgward in den letzten zehn Jahren daran gearbeitet, die Marke wieder auferstehen zu lassen und in ein modernes, profitables Automobilunternehmen von internationalem Rang zu verwandeln. „Vor einem Jahrzehnt haben wir mit der Planung begonnen und nun sind wir bereit für unseren nächsten Schritt. Inspiriert von den Werten und dem innovativen Geist hinter der Marke Borgward und mit festem Willen zum Erfolg werden wir ein neues Kapitel in der Geschichte unseres Unternehmens aufschlagen“, sagt Karlheinz Knöss. „Genf ist ein sehr wichtiger Schritt für unsere Zukunft und wir können es kaum erwarten wieder dort zu sein.“

 

W. T.

 

 

(Bild: Borgward AG)