Wien soll ab Juni mit einem mobilen Würstelstand (zwangs-)beglückt werden, in dem ausschließlich Fleischprodukte angeboten werden, die „halal“ („erlaubt“) sind und damit islamischen Vorschriften entsprechen. Um die „Wiener Würsteltradition mit halal Zubereitung” zu verbinden, werden derzeit noch Spenden gesammelt. Hinter dem mehr als fragwürdigen Vorhaben – „halal“ geschlachteten Tieren wird ohne Betäubung die Halsschlagader aufgeschlitzt, damit sie verbluten und ist somit Tierquälerei – steht das Projekt „A Wiener, halal“. Und dieses hat eine klar linksextreme Stoßrichtung.

Demnach handle es sich um eine „konkrete Intervention auf das verwehrte Recht auf Arbeit“ für Asylanten, die politisch korrekt als „Geflüchtete“ bezeichnet werden. Die Asylanten sollen die Wurstwaren verkaufen und gemeinsam mit linken „Künstlern“ an der Gestaltung des Standes arbeiten. Zudem wird um Unterstützung geworben, um den Halal-Würstelstand aufzubauen und die Erwerbsmöglichkeit für „Leute mit Fluchterfahrung“ zu sichern. Bei all dem linkslinken Polit-Sprech überrascht es nicht weiter, dass sich der Halal-Würstelstand als „künstlerische Intervention und politische Forderung“ versteht.

Entstanden ist die Idee für den Halal-Würstelstand bei einem Arbeitskreis mit der Universität für angewandte Kunst Wien in der Brunnenpassage. Die „Brunnenpassage“ in Wien Ottakring ist wiederum der „KunstSozialRaum“ der Caritas Wien. So begreift die Caritas ihre Brunnenpassage als den „Zugang zu Kunst und Kultur als Menschenrecht“. Denn Kunst ermögliche es, „die eigene Identität zu finden und auszuleben“, und in „unseren Kunstprojekten wird erlebbar, dass kulturelle Vielfalt die Gesellschaft bereichert“. Womit sich einmal mehr zeigt, was sich hinter der Hilfsorganisations-Fassade der Caritas verbirgt.

 

[Text: B. T.; Bild: Screenshot wemakeit.com]