Nun werden neue Einzelheiten über die von der EU-Kommission angeordnete Umverteilung der illegalen Einwanderer auf die Mitgliedstaaten bekannt. Diese geschieht durch Flugzeuge, wobei nicht bekannt ist, ob die „Schutzsuchenden“ in der Business Class sitzen. Fest steht aber, dass es von offizieller Seite den „Flüchtlingen“ nicht zugemutet wird, in einem kostengünstigeren Verkehrsmittel, etwa mit der Bahn, zu reisen. Aber das spielt keine Rolle, weil für die Kosten letzten Endes ja die Steuerzahler aufkommen müssen. Laut EU-Kommission wurden bisher 86 illegale Einwanderer umverteilt, womit die große Kostenwelle – insgesamt sollen 160.000 umverteilt werden – noch bevorsteht.

Darüber hinaus wird nun deutlich, dass nach einigen Mitgliedstaaten nun auch die Europäische Union ins Schleppergeschäft einsteigt. Bekanntlich hat sich ja Österreich beim Transport der ungebetenen Gäste mit Bussen und Zügen durch sein Staatsgebiet an die Grenze zur Bundesrepublik Deutschland besonders hervorgetan. Die Republik hat also Privatpersonen das Risiko abgenommen, sich erwischen und einer Straftat schuldig zu machen.

Und die EU scheint nun sogar stolz zu sein, sich als Schlepper zu betätigen. Als nämlich gestern 30 Iraker von Athen nach Luxemburg geflogen wurden, wurden sie am Flughafen der griechischen Hauptstadt unter anderem von EU-Integrationskommissar Dimitris Avramopoulos und EU-Parlamentspräsident Martin Schulz verabschiedet.

 

 

Text: A. M.
Bild: Screenshot n-tv.de