In der Bundesrepublik Deutschland steigt die Geburtenrate. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, erreichte 2015 die Geburtenziffer pro Frau 1,50 Kinder. Das ist der höchste Wert seit 1982. Damals brachte jede Frau statistisch gesehen 1,51 Kinder zur Welt. Insgesamt steigt die Geburtenrate, so die Statistiker in der Bundesrepublik seit 2011. Vor fünf Jahren lag sie bei 1,39 Kindern pro Frau.

Der Anstieg der Geburtenrate bedeutet aber noch lange nicht, dass die Deutschen insgesamt mehr werden, weil zwischen Frauen mit deutscher und Frauen mit ausländischer Staatsbürgerschaft ein nicht zu übersehender Unterschied besteht. Laut Statistik stieg die Geburtenziffer bei Frauen mit deutscher Staatsbürgerschaft von 2014 auf 2015 nur geringfügig von 1,42 Kindern pro Frau auf 1,43 Kinder pro Frau. Anders verhält es sich mit den Ausländerinnen: Im Vorjahr brachte in der Bundesrepublik jede Ausländerin 1,95 Kinder zur Welt. 2012 lag die Fruchtbarkeitsrate von Frauen mit ausländischer Staatsangehörigkeit noch bei 1,79 Kindern pro Frau.

Aufschlussreich ist auch, dass 2015 das Durchschnittsalter deutscher Mütter bei der Geburt ihres Kindes gegenüber 2014 leicht auf 31 Jahre gestiegen, jenes der Ausländerinnen aber um drei Monate auf 30 Jahre gesunken ist.

Allgemein wird erwartet, dass die Fruchtbarkeitsraten zwischen Frauen mit deutscher und Frauen mit ausländischer Staatsbürgerschaft in Zukunft noch weiter auseinandergehen werden. Grund ist die Masseneinwanderung unter dem Deckmantel des Asylwesens. 2015 wanderten 900.000 Personen als „Asylwerber“ in die Bundesrepublik ein, wovon mehr als zwei Drittel aus Syrien, dem Irak und Afghanistan stammt. Und in diesen islamischen Ländern bringt jede Frau während ihres Lebens statistisch gesehen zwischen drei und fünf Kinder zur Welt.

 

[Text: B. T.; Bild: Alborzagros/wikimedia.org]