Einmal mehr beweisen die Grünen, dass ihnen der Rabiat-Feminismus weitaus wichtiger ist als die Probleme der Durchschnittsbürger. So brachten die Grünen im Klagenfurter Gemeinderat einen Antrag ein, wonach in der Kärntner Landeshauptstadt künftig Straßen nur noch nach „verdienten Frauen“ benannt werden sollen bis Gleichstand mit nach Männern benannten Straßen erreicht ist. Dass in Klagenfurt derzeit 95 Prozent der Straßen nach Männern benannt sind, ist für die Grünen „männliche Dominanz im öffentlichen Raum“.

Auslegungssache ist freilich, was unter „verdienten Frauen“ zu verstehen ist. Hier dürften die Grünen vor allem weibliche Personen mit linkem Gedankengut im Sinn haben und nicht wirklich verdiente Frauen wie etwa Grete Schoderböck. Nach dieser Patriotin, die als Krankenpflegerin im Abwehrkampf für ihre Kärntner Heimat starb, ist in Klagenfurt eine Straße benannt.

Kritik an der neuen Aktion der Grünen kommt vom freiheitlichen Landesrat Gernot Darmann: „Die Grüne Faschingspolitik setzt sich damit fort. Die Menschen brauchen Arbeit, sie brauchen Einkommen zum Auskommen sowie Schutz vor den neuen importierten Formen sexueller Übergriffe, jedoch bei Gott keinem ‚Straßennamen-Feminismus‘, wie es sich die Grünen jetzt auf ihre Agenda heften“, schreibt der FPÖ-Politiker in einer Aussendung.

 

[Text: B. T.; Bild: Johann Jaritz/wikimedia.org]