Der neue Integrationsbericht des Außen- und Integrationsministeriums bringt Tatsachen zutage, die von linken Multikulti-Fanatikern geleugnet werden: Die Integration von Einwanderern ist oftmals nicht viel mehr als eine Illusion. Das betrifft vor allem die Schulen. Österreichweit haben 25 Prozent aller Schüler eine andere Umgangssprache als Deutsch, wobei die Situation in Wien besonders dramatisch ist. In der Bundeshauptstadt liegt der Anteil der Schüler mit nicht-deutscher Umgangssprache bei 51 Prozent, in den Hauptschulen sogar bei 82,3 Prozent.

Auch an anderer Stelle lässt der offizielle Integrationsbericht der Republik auf eine offenkundig weitverbreitete Integrationsunwilligkeit von Einwanderern schließen. Demnach sprechen 74,3 Prozent der Schüler mit Migrationshintergrund, die der ersten oder zweiten Generation von Einwanderern angehören, daheim eine andere Umgangssprache als Deutsch. Zum Vergleich: Im Durchschnitt der OECD, der Organisation der Industrieländer, sind es nur 49,2 Prozent, die zu Hause eine andere Sprache als die jeweilige Unterrichtssprache sprechen. Besonders stark ist das Gefälle bei Schülern, die der zweiten Einwanderer-Generation angehören. Sprechen in Österreich bei dieser Gruppe zu Hause 72,7 Prozent eine andere Sprache als die Unterrichtssprache, so sind es im OECD-Schnitt nur 41,3 Prozent.

Österreichweit haben übrigens 23 Prozent der Bevölkerung einen Migrationshintergrund, was rund zwei Millionen entspricht. Vor zehn Jahren waren „nur“ 16 Prozent der Einwohner der Alpenrepublik Fremde. Knapp 1,5 Millionen der Fremden gehören der ersten Generation an. Sie wurden also im Ausland geboren und wanderten nach Österreich ein. Rund 500.000 Personen mit „Migrationshintergrund“ gehören der zweiten Generation an. Zumindest ein Elternteil von ihnen wurde im Ausland geboren.

Zudem bestätigt der Integrationsbericht die Einwanderung ins österreichische Sozialsystem. Von den 328.800 Beziehern der Mindestsicherung, die es 2017 im Durchschnitt gab, waren 49 Prozent Ausländer. Bei den ausländischen Mindestsicherungsbeziehern waren 55 Prozent entweder Asyl- oder subsidiär Schutzberechtigte.

[Text: B.T.; Bild: Verlag]