Gescheitert ist Gerald Kitzmüller mit seinem Vorhaben, Wien am 9. Mai mit einer Neuauflage des „Lichtermeers“ zwangszubeglücken. Die Veranstaltung „Licht für den Frieden“ wurde abgesagt, weil das Technikteam abgesprungen sei, gab Kitzmüller, der in der SPÖ aktiv ist, bekannt. Vorbild war das sogenannte „Lichtermeer“ von 1993, als das österreichische Gutmenschentum und die heimischen Ausländer-Lobbies auf dem Heldenplatz gegen das Ausländervolksbegehren der FPÖ kampagnisierten.

Auch bei dem nun abgesagten „Lichtermeer“ sollte gegen die Freiheitlichen sowie gegen die Patrioten im Land Stimmung gemacht werden. So schrieb Kitzmüller auf seiner Facebook-Seite: „In Zeiten des steigenden Hasses und des Revivals simpler und verhetzender Slogans mittels einer FPÖ brauchen wir ein Zeichen. In einer Ära wachsender Not braucht es ein Symbol der Solidarität.“ Auf seinem Internet-Blog nannte er zudem den „WKR-Ball“, der seit ein paar Jahren Akademikerball heißt, sowie PEGIDA.

Jedenfalls wird es nun für Kitzmüller, der einen finanziellen Schaden und einen „Reputationsverlust“ beklagt, schwer werden, seinen Plan umzusetzen und das „Lichtermeer“ als „jährliche Veranstaltung zum Gedenken an das Ende des zweiten Weltkriegs in Europa zu installieren“. Auch sei die Ernennung des 8. Mai als „Feiertag für ganz Europa längst überfällig“.

 

B. T.

 

 

(Bild: Screenshot Facebook/Lichtermeer 2.0)