Bei Terroranschlägen an sechs verschiedenen Orten in Paris sind rund 130 Menschen ums Leben gekommen. Der Nachrichtensender CNN berichtet sogar von 153 Toten. Da sich viele Verletzte in einem kritischen Zustand befinden, ist zu befürchten, dass die Opferzahl noch weiter steigen wird. Die Attentäter schossen wahllos um sich oder zündeten Sprengstoffgürtel.

Die Terrorwelle in der französischen Hauptstadt wurde von Islamisten verübt. Augenzeugen zufolge rief einer der Mörder „Allahu Akbar“ („Gott ist groß“), und ein anderer der Täter, der verhaftet werden konnte, der aus Syrien stammen soll, bekannte sich zur Terrororganisation „Islamischer Staat“ (IS): „Ich bin vom IS.“ Weitere Täter der minutiös geplanten Anschläge dürfen sich auf freiem Fuß befinden.

Frankreichs Präsident Francois Hollande macht den IS für die Anschlagsserie verantwortlich. Frankreich beteiligt sich an der Seite der USA an den Luftschlägen gegen den IS, weshalb die Steinzeitislamisten wiederholt Drohungen gegen Paris ausstießen.

Über die Hintergründe der Attentäter ist noch nichts Näheres bekannt. Es ist aber – nicht zuletzt aufgrund der Anschläge auf die Redaktion der Satirezeitschrift „Charlie Hebdo“ und einen jüdischen Supermarkt in Paris im Jänner – dass es sich bei den Terroristen um Islamisten handelt, die bereits seit Jahren in Frankreich leben. Frankreich muss also erneut einen hohen Preis für seine lasche Einwanderungspolitik bezahlen.

 

 

Text: B. T.
Bild: Screenshot CNN