Einmal mehr zeigt sich, wie tief die Österreichische Hochschülerschaft (ÖH) an der Universität Klagenfurt im linksextremen Milieu verankert ist. So taucht das Logo des „Queer-Referats“ der „ÖH Klagenfurt/Celovec“ auf einem Plakat auf, mit dem für eine Kooperationsveranstaltung von „Radikale Linke Koroška“ und „queer_topia* Berlin“ am 2. März in Klagenfurt geworben wurde. Dabei handelte es sich um einen Workshop zum Thema „‚Respekt für alle jungs‘, die unseren Kampf supporten.‘ – Kritische Männlich’keiten“. „Koroška“ ist die slowenische Bezeichnung für Kärnten, und unter dem Begriff „queer“ wird eine vom biologischen Geschlecht abweichende Lebensweise verstanden.

Die „Radikale Linke Koroška“ ist eine seit Herbst 2015 bestehende linksextreme Gruppe und Teil der „Plattform Radikale Linke“, deren Logo auf dem Plakat neben jenem des „Queer-Referats“ der „ÖH Klagenfurt/Celovec“ abgebildet ist. Die „Plattform Radikale Linke“ wiederum ist ein Sammelbecken von linksextremen und kommunistischen Gruppen und ist als verfassungs- und demokratiefeindlich einzustufen. So behauptet sie, am „Ziel der Überwindung der bürgerlichen Gesellschaft, also der Abschaffung von Staat und Kapitalismus“, führe „kein Weg vorbei“. Der Kommunismus, in dessen Namen im 20. Jahrhundert Millionen Menschen ermordet und entrechtet wurden, wird als „Notwendigkeit“ bezeichnet.

Daher überrascht es nicht, dass die „Plattform Radikale Linke“ Gewalt als Mittel zur Erreichung ihrer Ziele betrachtet. Im Dezember rief sie im Internet dazu auf, den Lebensschützern, die in Wien am „Marsch fürs Leben“ teilnahmen, „die Hölle heiß zu machen“.

Dass das Logo der ÖH, die sich aus den Zwangsbeiträgen der Studenten finanziert, rein zufällig oder aufgrund eines Irrtums neben jenem der linksextremen Staatsfeinde auftaucht, ist äußerst unwahrscheinlich. Denn ein besonderes Anliegen des „Queer-Referats“ ist die „Förderung der Akzeptanz von lesbischen, schwulen, bisexuellen, transsexuellen und queeren Lebens- und Liebensformen“, weshalb Filmabende, Workshops, Diskussionsrunden, Partys, Ausstellungen organisiert werden. Und am 2. März handelte es sich um einen Workshop im Rahmen der „queer_topia Tour“.

 

[Text: B. T.; Bild: ZZ-Archiv]