„Globalisierung gibt es seit 500 Jahren, aber jetzt kommt der Teil, der den Europäern nicht schmeckt“, brachte es einst ein Wiener Historiker auf den Punkt. Und einst diente Ceuta den Conquistadoren als Sprungbrett zur Eroberung der Welt. Nunmehr dient es Afrikanern als Sprungbrett zur Eroberung Europas.

Laut Angaben der spanischen Polizei haben 600 Afrikaner in noch nie dagewesener Brutalität die beiden sechs Meter hohen Grenzzäune der Enklave Ceuta erstürmt. Zur Überwindung der Zäune wurden Kettensägen verwendet. Um die Beamten zurückzudrängen, wurden selbst gebaute Flammenwerfer sowie Branntkalk eingesetzt. Kettensägen, Branntkalk sowie Utensilien, aus denen provisorische Flammenwerfer gefertigt werden können, gehören natürlich zu den drängendsten Dingen, die man aus einem Kriegsgebiet fliehend mitnimmt. Vier Polizisten mussten ins Krankenhaus. Nachdem die Afrikaner das Erstaufnahmezentrum erreicht hatten, riefen sie „Sieg, Sieg, Sieg“.

Damit wurde einmal mehr die Analyse des britischen Autors und Islamkritikers Douglas Murrays bestätigt, dass erst einmal Boden der EU erreicht werden müsse, und alles Weitere findet sich dann schon ob der Weichheit der Behörden.

Die EU ist im Unterschied zu den Afrikanern nach wie vor nicht entschlossen genug, um die „Loch auf, Loch zu“-Politik zu beenden. Nach der italienischen Kehrtwende verlagerten sich die Ströme ins westliche Mittelmeer Richtung Spanien. Das endgültige Ziel wird jedoch stets Mitteleuropa bleiben. Dort schläft der deutsche Michel aber immer noch den Schlaf der Gerechten.

[Text: G.B.; Bild: Wikipedia.org/Youtryandyoutry; Lizenz: CC BY-SA 4.0]