Beim Vorstoß von SPÖ-Kanzleramtsminister Thomas Drozda zur Umbenennung des Wiener Heldenplatzes dürfte im Hintergrund wohl Oliver Rathkolb stehen. Denn der rote Parteihistoriker betreibt bekanntlich die Errichtung eines „Hauses der Geschichte“ in der Wiener Hofburg, wo eine politisch-korrekte Links-Geschichtsschreibung stattfinden soll. Im Rahmen der Errichtung dieses „Hauses der Geschichte“ soll nun nicht nur der davor befindliche Heldenplatz umgestaltet, sondern passenderweise gleich auch in „Platz der Republik“ umbenannt werden.

Der Name „Platz der Republik“ erinnert übrigens gewissermaßen an den „Palast der Republik“, einen mittlerweile längst abgerissenen asbestverseuchten Protzbau, den die DDR-Kommunisten in Berlin errichten ließen.

Jedenfalls erhielt Drozda für seinen Vorstoß demonstrativen Beifall vom Wiener Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny. Auszugehen ist allerdings davon, dass all das nicht ohne Wissen und Billigung von SPÖ-Chef und Bundeskanzler Christian Kern erfolgen konnte. Diese sozialistische Viererbande will offenbar an der Identität der Republik herummanipulieren, was jetzt schon erahnen lässt, was 2018, wenn die Republik ihr 100-Jahr-Jubiläum feiert, auf uns zukommen wird.

 

[Text: A. M.; Bild: Bwag/wikimedia.org]