In den USA stehen wegen der Einwanderung in den nächsten Jahrzehnten massive demografische Veränderungen bevor. Wie das Center for Immigration Studies (CIS) unter Berufung auf Daten der US-Zensusbehörde berichtet, werden 2023, also bereits in acht Jahren 51 Millionen bzw. 14,8 Prozent der US-Bevölkerung im Ausland geboren sein. Und 2060 sollen laut Prognose 78 Millionen der dann insgesamt 417 Millionen Einwohner aus dem Ausland stammen.

Weil die Zuwanderung vor allem aus dem lateinamerikanischen Raum, Afrika und Asien zunimmt, wird sich auch das ethnische Antlitz der USA ändern. So sollen die Weißen im Jahr 2044 weniger als die Hälfte der Einwohner stellen, das „weiße Amerika“ geht also unweigerlich zu Ende. Mit der massiven Einwanderung aus nichtwestlichen Kulturen dürfte auch eine Änderung der kulturellen Werte verbunden sein.

Welche Folgen die Einwanderung voraussichtlich haben wird, schreiben Karen Zeigler und Steven Camarote in dem Bericht des einwanderungskritischen CIS: „Ohne eine Änderung der Einwanderungspolitik werden in der Zukunft Einwanderer und ihre Nachkommen gut drei Viertel des künftigen Bevölkerungszuwachses in den USA stellen.“ Und laut dem konservativen „Washington Examiner“ soll zwischen 2010 und 2060 die Einwanderung sogar für 82 Prozent des Bevölkerungswachstums in den Vereinigten Staaten verantwortlich sein.

 

B. T.

 

 

(Bild: z2amiller/wikimedia.org)