Er horte in der Schweiz einen Goldschatz in Höhe von zwei Millionen Euro, schreibt die sensationsheischende französische Presse über Jean-Marie Le Pen. Das ist nichts Neues, denn bereits in den 1980er-Jahren wurde versucht, dem Gründer des Front National (FN) Finanzmanipulationen anzuhängen. Damals wurde behauptet, beim Erwerb seiner Villa in einem Pariser Nobelvorort sei es zu Unregelmäßigkeiten gekommen, die Finanzierung sei über eine nicht geklärte Schenkung erfolgt.

Jean-Marie Le Pens Tochter, die FN-Vorsitzende Marine Le Pen, äußert sich nicht zu den gegen ihren Vater erhobenen Anschuldigungen. Kein Wunder, handelt es sich doch um eine billige, leicht zu durchschauende Diffamierungskampagne des politischen und medialen Establishments, um den Höhenflug der patriotischen Kraft zu stoppen. Nicht anders war es mit den angeblichen Nazi-Sagern Jean-Marie Le Pens, bei denen es sich um alte Hüte gehandelt hat.

 

A. M.

 

 

(Bild: Marie-Lan Nguyen/ Wikimedia Commons/ CC-BY 2.5)