Politisch korrekte Kreise und generell die gesamte westliche „Wertegemeinschaft“ schweigen zu den Ereignissen in Südafrika. In der sogenannten „Regenbogennation“ kommt es zu systematischen Angriffen auf (überwiegend weiße) Farmer, bei denen zahlreiche der Landwirte auf grausame Weise umgebracht wurden. Offizielle Statistiken über die Farmer-Morde werden nicht geführt, aber die Bürgerrechtsgruppe AfriForum geht von 84 Morden allein im Jahr 2017 aus.

In der letzten Woche kam es zudem zu ersten Enteignungen, bei denen die Regierung Farmern das Land in angeblich „öffentlichem Interesse“ wegnahm, ohne dass dafür eine angemessene Entschädigung gezahlt wurde. Überhaupt plant die südafrikanische Regierungspartei ANC, die kommunistische Wurzeln hat, eine Verfassungsänderung, um entschädigungslose Enteignungen von Agrarland zu ermöglichen.

Die offenkundigen Menschenrechtsverletzungen gegen die weiße Minderheit in Südafrika hat nun Donald Trump auf den Plan gerufen. Über sein Lieblingsmedium Twitter gab der US-Präsident bekannt, dass er Außenminister Mike Pompeo angewiesen hat, „die Beschlagnahme und Enteignung von Land und Farmen in Südafrika sowie die großangelegten Morde an Farmern genau zu beobachten“. Zudem wies Trump darauf hin, dass „die südafrikanische Regierung nun das Land weißer Farmer beschlagnahmt“. Trump ist somit der erste und einzige westliche Politiker von Weltrang, dem das Schicksal der Weißen in Südafrika nicht egal ist.

[Text: B.T.; Bild: Wikipedia.org/Gage Skidmore; Lizenz: CC BY-SA 2.0]