Die guten Nachrichten vorweg: Die Lage am heimischen Arbeitsmarkt beginnt sich langsam zu entspannen. Nach den Zahlen des Arbeitsmarkservice (AMS) waren Ende Februar 475.786 Personen als arbeitslos gemeldet oder befanden sich in Schulungen. Im Jahresvergleich bedeutet das einen Rückgang um 145 Personen. Zudem ist die Zahl der unselbständig Beschäftigten in Österreich auf 3,571.000 gestiegen. Das bedeutet, dass im Jahresvergleich um 55.000 Personen bzw. um 1,6 Prozent mehr einer Erwerbsarbeit nachgingen.

Allerdings gibt es am österreichischen Arbeitsmarkt auch Schattenseiten. Während die Arbeitslosigkeit bei den Inländern im Jahresvergleich um 3,1 Prozent zurückging, ist bei den Ausländern ein Anstieg von 3,4 Prozent zu verzeichnen. Seitens des AMS heißt es dazu: „Inländer profitieren vom allmählichen Aufschwung überdurchschnittlich stark.“ Und den Anstieg der Ausländerarbeitslosigkeit erklärt AMS-Vorstand Johannes Kopf „vor allem mit den zunehmend auf den Arbeitsmarkt kommenden geflüchteten Personen“.

Damit wird deutlich, dass es sich bei der überwiegenden Mehrheit der als Asylanten eingewanderten Personen nicht um syrische Ärzte, irakische Ingenieure oder Facharbeiter aus Afghanistan handelt, die Österreich angeblich so dringend braucht. Auch das AMS muss, wenn auch in einer zutiefst politisch korrekten Formulierung, zugeben, dass die Masseneinwanderung Probleme schafft: „Obwohl es bereits einem Viertel der schutzberechtigten neu zugewanderten Personen gelungen ist, zumindest für eine gewisse Zeit eine Beschäftigung aufzunehmen, bleibt die Integration in den Arbeitsmarkt für diese Gruppe eine besondere Herausforderung.“

Das bedeutet umgekehrt, dass drei Viertel der angeblichen „Flüchtlinge“ zu „Kunden“ beim AMS werden und damit – weil sie noch nie etwas eingezahlt haben – das österreichische Sozialsystem belasten. Und wenn ein Asyl-Einwanderer Arbeit findet, bedeutet das keineswegs, dass er auf Dauer – „für eine gewisse Zeit eine Beschäftigung finden“ – in der Lage ist, sich selbst zu ernähren.

 

[Text: B. T.; Bild: Arbeitsmarktservice/wikimedia.org]