Dresden, die Hauptstadt Sachsens, liefert ein anschauliches Beispiel, wie für Multikulti und Islambejubelung Steuergeld verschwendet wird. So wird ein Kurs an der Volkshochschule Dresden gefördert, der sich am 11. Juni mit dem Thema „Kopftuch und Hijab in Dresden - Kleiderordnungen im Islam“ beschäftigt (ein weiterer Kurs zu diesem Thema fand bereits am 8. Jänner statt).

In der Kursbeschreibung heißt es, „farbenfrohe Kopfbedeckungen machen neugierig auf ihre Trägerinnen“, und die unterschiedlichen Farben, Formen, Bindetechniken und Materialen gäben Hinweise auf die kulturellen Hintergründe. Anschließend wird Lust auf die Scharia-konforme Bekleidung gemacht: „So trägt Aysche den Hijab, der ihr Haar und Hals bedeckt, Marinda bevorzugt den Chimar, der wie ein Cape Kopf und Schulter bedeckt. Andere Frauen tragen den Nikab, Tschador oder Al-Almira.“

Unklar ist, was Nikab und Tschador mit „farbenfrohen Kopfbedeckungen“ zu tun haben sollen. Beide Kleidungsstucke, bei denen etwa wie bei dem auf der arabischen Halbinsel weit verbreiteten Nikab im Gesicht nur ein Sehschlitz freibleibt oder wie bei dem im Iran üblichen Tschador das ganze Gesicht zu sehen ist, sind schwarz. Frauen werden also zu uniformen Objekten degradiert, weshalb Nikab und Tschador als besonders anschauliche Symbole für die Scharia-konforme Unterdrückung der Frauen im Islam gelten.

Wer möchte, kann sogar einzelne Kleidungsstücke – „wie fühlt sich eine Burka an“ – selbst ausprobieren. Nicht bekannt ist, ob Alexander Van der Bellen den Anstoß für die Kurse an der Volkshochschule Dresden geliefert hat. Bekanntlich hatte Österreichs Bundespräsident im vergangenen April über die seiner Meinung nach um sich greifende Islamophobie geklagt und gemeint, es werde „noch der Tag kommen, wo wir alle Frauen bitten müssen, ein Kopftuch zu tragen. Alle, als Solidarität gegenüber jenen, die es aus religiösen Gründen tun“.

 

[Text: B. T.; Bild: Marcello Casal Jr/ABr.]