Haben die grünen Gutmenschen bei der vergangenen Wien-Wahl 2010 noch 12,64 Prozent erreicht, strebt die grüne Frontfrau, Maria Vassilakou, selbstredend nach einem besseren Ergebnis bei der bevorstehenden Wahl: „Ich trete an, um zu gewinnen. Wir wollen ein so gutes Wahlergebnis haben, dass man am 11. Oktober, wenn die neue Regierungsbildung ansteht, an den Grünen nicht vorbeikommt.“, so die Grüne in einem Interview. Dieses gute grüne Ergebnis liegt für Vassilakou bei 14 bis 15 Prozent. Aber vor allem ist ihr wichtig, dass Rot-Grün am Wahlabend mit einem „eindeutigen Ergebnis“ ausgestattet werde, das eine Fortführung der Arbeit und des „guten Wiener-Wegs“ der vergangenen fünf Jahre erlaube. Denn sie wolle kein „Wien der Nein-Sager, der Wadlbeisser, kein Wien der Angst und der Mieselsucht“, betonte sie vehement.

Jedoch ließ die grüne Griechin mit einer Aussage auch aufhorchen: „Sollte es zu Verlusten kommen, was ich nicht glaube, dann bedeutet das für mich auch, dass es an der Zeit ist, dass die nächste Generation bei den Grünen übernimmt.“

Also besteht eine tatsächliche Chance, dass das von rot-grün gebeutelte Wien Erlösung findet…

 

W.-R. M.

 

 

(Bild: GuentherZ/wikimedia.org)