Harri S., deutscher Staatsbürger aus Ghana stammend, kämpfte im Nahen Osten für den IS. Er bekam aber kalte Füße und floh zurück nach Deutschland. Hier wurde er zu drei Jahren verurteilt und gilt seitdem als einer der wichtigsten Informanten der Geheimdienste. Seine Angaben über die Strategien des IS geben allerdings auch genug Grund zur Besorgnis.

Die jüngsten Anschläge, wie jener in Ansbach, dürften nur die Vorboten dessen sein, was uns noch bevorsteht. Von arabischen IS-Kämpfern hörte Harri S., dass der IS jetzt schon hunderte Selbstmordattentäter in Europa zur Verfügung hat. Vor allem in Frankreich braucht sich die Terrororganisation keine Sorgen über Nachwuchs zu machen. Schwieriger war es bis vor kurzem in Deutschland, hier hatte der IS Personalmangel. Doch „Dank“ der „Flüchtlings“-Invasion ist dies nun auch vorbei. Nun hat man genügend Kämpfer eingeschleust und es werden noch mehr werden. Auch ist man nun natürlich in der Lage, effiziente Propaganda unter den ungebetenen Einwanderern zu machen.

Doch wie vor allem das Beispiel Frankreich zeigt, sind für Interessen der Islamisten natürlich auch jene leicht zu gewinnen, die bereits in zweiter oder dritter Generation in Europa leben. Nach Angaben von Harri S. werden diese „europäischen“ Sympathisanten des islamistischen Terrorstaates mittlerweile auch aufgefordert, nicht mehr nach Syrien oder in den Irak zu gehen, sondern hier, ihren jetzigen Heimatländern, auf einen Einsatz zu warten. Sie sollen als unbeschriebene Blätter für den Sicherheitsapparat, unsichtbar als Schläfer, auf den Terrorbefehl warten. Es ist also nur die berechtigte Frage, wann der nächste Anschlag bei uns verübt wird und nicht, ob er passiert.

 

[Text: H. W.; Bild: gemeinfrei]