Bis zu eine halbe Million sogenannter Flüchtlinge lebt unregistriert in der Bundesrepublik Deutschland. Davon gehe das Bundesinnenministerium aus, berichtet die „Bild“-Zeitung. „Viele Migranten melden sich nicht bei den Behörden aus Angst, abgewiesen zu werden“, zitierte das Blatt Ministeriumskreise. Zählt man jene exakt 1,087.478 Einwanderer hinzu, die sich im Vorjahr als „Flüchtlinge“ registrieren ließen, dann betrug 2015 die Einwanderung nach Deutschland unter dem Vorwand des Asylwesens rund eineinhalb Millionen Personen – der überwältigende Teil davon aus dem Nahen Osten.

Die Zahl von rund einer halben Million Unregistrierter veranschaulicht auch, dass die Masseneinwanderung nach Deutschland vollkommen ungeordnet und chaotisch verläuft. Die Registrierung an den Grenzen funktioniert nicht. Die Behörden wissen in vielen Fällen nicht, wer sich im Lande aufhält. Vom „Wir schaffen das“, wie es Bundeskanzlerin Merkel vollmundig herausposaunt hat, ist weit und breit nichts zu sehen.

Die Gleichgültigkeit der Politik gegenüber der illegalen Masseneinwanderung ist natürlich auch ein gewaltiges Sicherheitsrisiko. Sicherheitsexperten fürchten, dass die Kriminalitätsrate steigen wird, weil die unregistrierten Einwanderer deutlich öfters zum Bestreiten ihres Lebensunterhalts Straftaten verüben als die registrierten „Flüchtlinge“, für deren Verpflegung und Unterbringung die Steuerzahler aufkommen.

 

[Text: B. T.; Bild: ZZ-Archiv]