Die jüngsten, von Islamisten verübten Terroranschläge, aber auch die Massenübergriffe von moslemischen Einwanderern auf deutsche Frauen in der letzten Silvesternacht, haben das Sicherheitsgefühl der Bürger sinken lassen. Wie die Zeitung „Die Welt“ berichtet, sind im ersten Halbjahr 2016 die Anträge für einen sogenannten „kleinen Waffenschein“ um 19 Prozent gestiegen. Der „kleine Waffenschein“ berechtigt zum Mitführen von Reizstoffwaffen (Pfefferspray) und Schreckschusswaffen, bevor er ausgestellt wird, überprüft die Behörde Zuverlässigkeit und Eignung des Antragstellers.

„Mit Stand Juni 2016 waren 402.301 kleine Waffenscheine im nationalen Waffenregister gespeichert“, zitiert die Zeitung das Innenministerium. Im ersten Halbjahr 2015 waren nur 269.899 Dokumente registriert worden. Bei den Waffenbesitzkarten blieb die Zahl mit knapp zwei Millionen annähernd gleich.

Wenig überraschend sind die Anträge von „kleine Waffenscheine“ besonders dort sprunghaft angestiegen, wo es besonders viel Einwanderergewalt gibt. Von Jänner bis einschließlich Juli beantragten 3.273 Einwohner aus Köln und der Nachbarstadt Leverkusen den Schein. Im gesamten Jahr 2015 waren es gerade einmal 547. Rund die Hälfte dieser Anträge war im Januar nach den Silvesterübergriffen eingegangen.

Geht es nach den Grünen, sollen die Bürger der Gewalt möglichst schutzlos ausgeliefert, deren Möglichkeit zur Selbstverteidigung eingeschränkt sein. So fordert die Bundestagsabgeordnete Irene Mihalic Verschärfungen beim „kleinen Waffenschein“: „Wir halten es für geboten, dass auch für den Erwerb von Reizstoffwaffen die Vorlage des kleinen Waffenscheins notwendig wird“. Bisher genügt ein Nachweis der Volljährigkeit, Kauf und Besitz der Waffen sind freigestellt. Wer etwa einen Pfefferspray kaufen und diesen zu Hause – etwa zur Abwehr von Einbrechern oder anderen Eindringlingen aufbewahren will – soll nach den Grünen künftig einen Antrag stellen müssen.

 

[Text: B. T.; Bild: Clarck Desire/wikimedia.org]