Die Eltern viele Kinder, welche die Parkfield Community School in Birmingham besuchen, sind verärgert. Grund ist das „Kein Außenprojekt“-Projekt, mit dem angeblich „aggressiv Homosexualität gefördert“ wird. Bei den Eltern handelt es sich aber kaum um autochthone Engländer, weil die Grundschule in einem mehrheitlich von Moslems bewohnten Stadtviertel Birminghams liegt. Und im Islam ist Homosexualität bekanntlich streng verboten.

Wie das Boulevardblatt „The Sun“ schreibt, „haben wütende Mütter und Väter vor der Schule protestiert und ihre Kinder aus den Klassen genommen, nachdem sie behauptet hatten, ihre Kinder werden über schwule Lebensstile ‚gehirngewaschen‘“. Insgesamt wurden vergangenen Freitag rund 600 der insgesamt 740 Schüler von ihren Eltern aus dem Unterricht genommen.

Das „Kein Außenseiter“-Projekt, das vom stellvertretenden Schulleiter Andrew Moffat, einem Homosexuellen, ins Leben gerufen wurde, will angeblich die Gleichstellung von Lesben, Schwulen und Transgenderpersonen fördern und Homophobie bekämpfen. Allerdings ist der Verdacht der Propagierung von Homosexualität nicht von der Hand zu weisen. Laut „Birmingham Post“ wird den Volksschülern aus Büchern über gleichgeschlechtliche „Ehen“ vorgelesen, die Titel wie „Mami, Mama und ich“ und „König und König“ haben.

Trotz der Elternproteste beharrt die Schule auf ihrem fragwürdigen Lehrplan. So sagte ein Sprecher der Parkfield Community School der BBC, das „Kein Außenseiter“-Programm sei weiterhin ein „integraler Bestandteil“ des Schulethos. Und Vizedirektor Moffat kündigte an, nach Ostern sein umstrittenes Programm fortzusetzen.

[Text: B.T.; Bild: www.wikipedia.org/Ludovic Bertron; Lizenz: CC BY 2.0]