Ein Teil jener NGOs, die sich als allzu willige Helfershelfer der Schlepper im Mittelmeer, zwischen der nordafrikanischen Küste und den europäischen Festland betätigt haben, scheinen nun zu resignieren. Viele der NGOs, unter ihnen auch „Ärzte ohne Grenzen“, weichen nun dem Druck der italienischen Regierung und den Maßnahmen der Libyer, aber auch der Einsatz des Schiffs der Identitären-Aktion „Defend Europe“ könnte zur Kapitulation der NGOs beigetragen haben. Konkret sind es die Maßnahmen der Italiener, die einen Verhaltenscodex für die NGOs vorgeschrieben haben, die die politisch-korrekten Schlepper-Kollaborateure zum Nachgeben zu zwingen scheinen. Aber auch das Vorgehen der libyschen Küstenwache, die in den letzten Tagen ihr Operationsgebiet ausgeweitet hat und viele Schlepperboote zum Umkehren zwingt, könnte dazu beitragen. Ebenso vielleicht, der Einsatz jenes Schiffes, das die Identitäre Bewegung zur Beobachtung der Lage im Mittelmeer gechartert hat.

Kein Wunder, dass der Flüchtlingsstrom über das Mittelmeer in den letzten Tagen und Wochen somit deutlich schwächer wurde. Auch die Aussagen des EU-Flüchtlingskommissar Dimitris Avramopoulos, wonach bei der Rückführung abgewiesener Asylsuchender eine härtere Gangart einzuschlagen sei, könnte zu dieser Entwicklung beitragen. Tatsächlich gab es bislang aus Europa ja so gut wie keine Abschiebungen, dies wird sich in Zukunft wohl ändern. Damit dürfte man den Anreiz insbesondere für schwarzafrikanische Wirtschaftsflüchtlinge nach Europa zu streben merklich vermindern.

 

[Text: A. M.; Bild: Noborder Network/flickr]