Gar keine Freude hat die linke kroatische Kulturschickeria mit dem neuen Kulturminister Zlatko Hasanbegovic. Denn der aus der Herzegowina stammende Moslem zeigt keine Bereitschaft, fragwürdige linke Kulturprojekte mit Steuergeld zu fördern. Im Gegenteil, Hasanbegovic will sogar den Geldhahn zudrehen. Dieser Umstand hat nun die „Künstler“ und „Kulturschaffenden“ des Landes veranlasst, eine Kampagne zur Absetzung des Kulturministers ins Leben zu rufen. Insgesamt erinnert die linke Kampagne gegen Hasanbegovic an jene gegen den damaligen Kulturberater des Landes Kärnten in der Haider-Ära, Andreas Mölzer.

So kramte die Linke ein Video aus dem Jahr 2012 hervor, in dem Hasanbegovic das Ende des im Zweiten Weltkrieg mit dem Deutsch Reich verbündeten „Unabhängigen Staates Kroatien“ als „größte nationale Tragödie und Niederlage“ Kroatiens bezeichnet. Überhaupt hält Hasanbegovic nichts von den Dogmen der politischen Korrektheit, denn der sogenannte Antifaschismus ist für ihn nichts weiter als eine „leere Floskel“.

Natürlich ist den zeitgeistigen Linken auch ein Dorn im Auge, dass der neue Kulturminister ein aufrichtiger kroatischer Patriot ist. So besuchte er regelmäßig die Gedenkfeiern anlässlich des Massakers von Bleiburg, wo am Ende des Zweiten Weltkriegs Titos Schergen tausende südslawische Antikommunisten, die meisten von ihnen Kroaten, brutal ermordeten.

 

[Text: B. T.; Bild: Screenshot youtube]