„Mea culpa, mea culpa, mea maxima culpa,“ muss man im Hinblick auf die Auffassung erklären, dass die Ignoranz der Linken gegenüber der Islamisierung auf einer Loslösung vom Leben des Durchschnittsbürgers basiert. In einer aktuellen Diskussionsendung machte ein PR-Mann einer SPD-nahen Agentur eine interessante Bemerkung über die Frage, ob der Islam zu Deutschland gehöre oder nicht: „Also vorhin in der U-Bahn war er noch da.“
Die Flapsigkeit der Aussage bestätigt, dass der Mann zwar der Realität ins Auge sieht, aber die falschen Schlussfolgerungen daraus zieht. Die Frage ist nämlich nicht, ob der Islam da ist oder nicht. Die Frage lautet: Gehört er zu Deutschland oder nicht. Zudem stellt sich die Frage, hat sich betreffender Herr in der U-Bahn noch wohl, also überhaupt noch zugehörig gefühlt. Bzw. haben sich die Mitreisenden mit offenkundigen Migrationshintergrund die Frage gestellt: „Warum fährt der U-Bahn!?“ Also gehört der überhaupt hierher!?
Viele Deutsche, Österreicher, Franzosen, Briten etc. fühlen sich in bestimmten Vierteln samt öffentlicher Verkehrsmittel gelinde gesagt nicht mehr wohl. Und das liegt nicht nur daran, dass es merkwürdig anmutet, sich mitten in Berlin, Wien, London etc. im Nahen Osten zu wähnen, sondern auch daran, dass die lokalen Mehrheiten Vertreter der nationalen Mehrheiten gelinde gesagt nicht gerade herzlich empfangen. Die Gastfreundschaft, in deren Genuss die Zuwanderer gekommen sind, wird dem Gastgeber überall dort verwehrt, wo sich bereits abgeschottete Strukturen gebildet haben.
Hierin liegt die Ursache für das Reüssieren von AfD, FPÖ usw. mit Hilfe der Schlagwörter „Fremd in der eigenen Heimat“ oder „Damit die Heimat nicht fremd wird.“ Dies untermauert die Aussage des Demographen Birg, dass es 30 Jahre nach
12 ist. Die Zunahme der Population mit Migrationshintergrund erschwert die Integration zusehends, da die Abschottung dadurch begünstigt wird. Bis eine bereits eingeleitete Abschottung der „Mehrheitsbevölkerung“ erfolgt­. Südafrika lässt grüßen.

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