Bei der Wiener Wahl im Oktober will eine türkische Liste antreten, die dem türkischen Präsidenten Erdogan nahesteht. Offenbar wollen die eingebürgerten Türken, die mehrheitlich konservativ eingestellt sind, der SPÖ den Rücken kehren. Dass sich die Genossen nach Kräften bemühten, die Zuwanderung zu fördern, tut anscheinend nichts zur Sache.

Somit zeigt sich immer deutlicher, dass die Jünger des Multikulturalismus die Büchse der Pandora geöffnet haben. Fremde Ethnien gründen, wenn sie hierzulande eine entsprechende Größe erreicht haben, ihre eigenen politischen Vertretungen, was ihnen als österreichische Staatsbürger auch zusteht. Gleichzeitig aber werden, zumal die Massenzuwanderung immer größere Ausmaße annimmt, fremde, außereuropäische Konflikte nach Österreich importiert wie etwa der Konflikt zwischen Türken und Kurden.

In den kommenden Jahren und Jahrzehnten wird sich daher in der heimischen politischen Landschaft das Chaos vergrößern. Und die größten Verlierer werden die autochthonen Minderheiten wie die Burgenland-Kroaten oder die Kärntner Slowenen sein, die vollkommen marginalisiert werden.

 

A. M.

 

 

(Bild: Gryffindor/wikimedia.org)