Jetzt ist es quasi EU-amtlich bestätigt. Die Mehrheit der angeblich „Schutzsuchenden“, die nach Europa strömen, sind reine Wirtschaftsflüchtlinge. „Mehr als die Hälfte der Leute, die derzeit nach Europa kommen, kommen aus Ländern, von denen man davon ausgehen kann, dass kein Grund besteht, aus welchem Grund auch immer einen Flüchtlingsstatus zu beantragen. Es sind mehr als die Hälfte, es sind 60 Prozent“, sagte Frans Timmermans, der erste Vizepräsident der EU-Kommission, unter Bezugnahme auf Daten der europäischen Grenzschutzagentur Frontex. Oder anders ausgedrückt: 60 Prozent der „Flüchtlinge“ kommen, um das Asylsystem zu missbrauchen.

Alleine im Dezember kamen rund 120.000 Einwanderer nach Europa, viele davon aus Ländern wie Marokko oder Tunesien. Ein besonders Problem dabei ist, dass die betreffenden Herkunftsländer der illegalen Einwanderer oftmals nicht bereit sind, ihre eigenen Staatsbürger wieder zurückzunehmen. So wurden zwischen September und Dezember des Vorjahres im Rahmen eines Rückkehrprogramms der EU gerade mal 683 Migranten in ihre Herkunftsländer gebracht. Wenn Timmermans nun die Abschiebung von Marokkanern oder Tunesiern fordert, weil andernfalls die Stimmung der Bevölkerung gegenüber den angeblichen Flüchtlingen zu kippen drohe, dann entbehrt diese Forderung jeder Glaubwürdigkeit.

Bei den Kriegsflüchtlingen handelt es sich freilich in unzähligen Fällen um Asyloptimierer, die sich von sicheren Ländern wie dem Libanon oder der Türkei nach Deutschland oder Österreich aufmachen, um in den Genuss der hier üppigen Sozialleistungen zu gelangen.

Einmal mehr Klartext spricht dagegen der slowakische Ministerpräsident Robert Fico. Der Sozialdemokrat sagte der tschechischen Zeitung „Pravo“, er spüre, „dass wir in der EU rituellen Selbstmord begehen und einfach dabei zuschauen“.

 

[Text: B. T.; Bild: Ministerie van Buitenlandse Zaken/Flickr]