Auch 2016 wird es in der EU eine Masseneinwanderung aus dem Nahen Osten geben. Grund dafür ist, dass unter anderem die Europäische Union und ihre Mitgliedstaaten zu wenig Geld für die vom UNO-Flüchtlingshilfswerk UNHCR betriebenen Lager für syrische Kriegsflüchtlinge in Türkei, Jordanien und im Libanon zur Verfügung stellen. So sagte die bundesdeutsche Kanzlerin Angela Merkel bei einem Treffen mit dem neuseeländischen Ministerpräsidenten John Key, die Unterfinanzierung des UNHCR und des Welternährungsprogramms sei „nicht akzeptabel“. Und die Bundeskanzlerin wörtlich: „Wir haben weiter eine Unterfinanzierung von fast 50 Prozent. Es droht wieder die Flucht von sehr vielen Menschen“.

Auffällig ist – ob Zufall oder nicht –, dass vor dem Einsetzen der Masseneinwanderung Mittel das UNHCR, das Flüchtlingslager in den Nachbarländer Syriens betreibt, drastisch gekürzt wurden. Zudem sind die Versorgung und die Betreuung syrischer Flüchtlinge in Jordanien und dem Libanon weitaus billiger als in Europa. Und dass für Brüssel das Geld der europäischen Steuerzahler locker in der Tasche sitzt, zeigen die 240 Milliarden Euro, die in Griechenland aufgewendet wurden, oder die Zusage, drei Milliarden Euro an die Türkei zur Flüchtlingsversorgung zu überweisen, eindrucksvoll.

Somit mehren sich die Anzeichen, dass die „Flüchtlingskrise“ nicht einer Naturgewalt gleich über Europa hereingebrochen ist, sondern geschickt inszeniert wurde. Internationale Konzerne fordern seit Jahren von den EU-Staaten eine Lockerung der Einwanderungsgesetze, weil sie an einem Heer an Billigarbeitskräften interessiert sind. Globalisierer und Multikulti-Fanatiker wiederum sehen in der Masseneinwanderung aus kulturfremden Gebieten ein Instrument, um die europäischen Nationalstaaten zu zerstören.

 

 

Text: B. T.
Bild: metropolico.org/flickr