Timo Soini, Vorsitzender der rechtskonservativen Partei „Die Finnen“ wird neuer finnischer Außen- und Europaminister. „Die Finnen“, die bei der letzten Parlamentswahl 17,7 Prozent der Stimmen erreichen, stehen für eine strenge Einwanderungspolitik, und Soini hat in der Vergangenheit Aussagen getätigt, die dem EU-Establishment zuwiderlaufen. So forderte er den Ausschluss Griechenlands aus der Euro-Zone, weil dieses südeuropäische Land nicht wettbewerbsfähig ist. „Griechenland ist nicht wettbewerbsfähig und kann mit einer gemeinsamen Währung nicht erfolgreich sein“, sagte Soini.

Soini wird nun beweisen müssen, dass er als Außen- und Europaminister seinen politischen Überzeugungen treu bleibt. So kündigte er an, er werde als Außenminister gegen weitere Griechenland-Hilfen stimmen. Ob er diese Ankündigung wird umsetzen können, ist aufgrund des zu erwartenden Drucks der anderen EU-„Partner“ jedoch zweifelhaft.

 

B. T.

 

 

(Bild: Jan Leineberg/wikimedia.org)