Eindringlich warnen FPÖ-Bundesparteiobmann Heinz-Christian Strache, Front National-Vorsitzende Marine Le Pen, Geert Wilders von der niederländischen Freiheitspartei PVV und Lega Nord-Chef Matteo Salvini vor den Gefahren der unkontrollierten Massenzuwanderung für Europa und seine Völker. Europa als geographische Einheit werde immer bestehen, aber die Zivilisation sei in Gefahr, zumal 35 Millionen Menschen Europa als Ziel haben. „Das wird das Ende des Kontinents, wie wir ihn kennen, sein“, schreiben sie in einem gemeinsamen Gastbeitrag für das angesehene „Wall Street Journal“.

Die vier rechtsdemokratischen Parteichefs sind auch der Überzeugung, dass die Situation komplett außer Kontrolle geraten ist und dass es unter den Einwanderern zu viele Analphabeten gebe. Völlig zu Recht wird darauf hingewiesen, dass das größte Problem bei den kulturellen Unterschieden zwischen den europäischen Völkern und den Einwanderern aus dem Nahen Osten und Afrika liegt.

Weiters rechnen Le Pen, Strache, Salvini und Winters mit der real existierenden Europäischen Union ab: „Die Europäische Union hat langsam Europas Nationalstaaten ausgehöhlt, indem sie nach und nach deren Souveränität demontierte. Sie beraubte unsere Länder ihres Rechts, eigenhändig ihre Asylpolitik durchzuführen (...) Die Maske ist gefallen und die Völker Europas haben das hässliche Gesicht der EU geschaut. Mehr denn je realisieren die Menschen jetzt, dass unsere nationalen Parlamente zu Fälschungen reduziert wurden.“ Dieser Bestandsaufnahme ist nichts mehr hinzuzufügen. Und als Ausweg wird eine Renationalisierung im großen Ausmaß gesehen: „Es ist klar, was geschehen muss. Wir müssen unsere nationale Souveränität wieder erobern, die Abkommen der EU, etwa Schengen, abschaffen und die Vormacht der nationalen Parlamente wieder betonen.“

 

 

Text: A. M.
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