In einer Sondersitzung erteilte der Nationalrat mit der Mehrheit aus SPÖ- und ÖVP-Stimmen dem österreichischen Finanzminister quasi eine Art Blankoscheck darüber, auf EU-Ebene den Griechen ein weiteres Rettungspaket in Form von an die 100 Milliarden Euro (!) zukommen zu lassen.

Keine Umkehr also in Sachen Transfer von österreichischem Steuergeld in den Pleitestaat Griechenland, ein Fass ohne Boden quasi. Im Parlament war es heute nur die FPÖ und ihr Obmann Heinz-Christian Strache, der den „Grexit“ einforderte, sprich das Ausscheiden Griechenlands aus dem Euro. Für die Freiheitlichen ist ein „Ende mit Schrecken“ besser als ein „Schrecken ohne Ende“.

 

F.-W. M.

 

 

(Bild: m.p.3./flickr)