Beim heutigen Gipfeltreffen in Brüssel zwischen der EU und der Türkei soll eine Einigung in der sogenannten Flüchtlingskrise erzielt werden. Der Vorschlag der Europäer sieht vor, dass zunächst 72.000 Syrer aufgenommen und unter den Mitgliedstaaten verteilt werden sollen. Allerdings soll die Ansiedelung der Syrer auf freiwilliger Basis erfolgen, was de facto bedeutet, dass die allermeisten nach Deutschland kommen werden. Denn die osteuropäischen Mitgliedstaaten, aber auch Frankreich, Spanien, Italien oder Schweden zeigen keine oder nur wenig Bereitschaft, weitere Einwanderer aus dem Nahen Osten aufzunehmen.

Aber bei den 72.000 Syrern dürfte es bei Weitem nicht bleiben. Die EU will dem Vernehmen nach dem türkischen Vorschlag zustimmen, für jeden Syrer, der illegal auf die griechischen Inseln reist und die Türkei zurückgeschoben wird, einen anderen legal aufzunehmen. Da sich nun in der Türkei Schätzungen zufolge bis zu drei Millionen Syrer befinden, ist es nur eine Frage der Zeit, bis die Grenze von 72.000 überschritten wird.

Wie die „Deutsche Wirtschafts-Nachrichten“ berichten, berät Gerald Knaus, der Leiter der „European Stability Initiative“ (ESI) seit Monaten die bundesdeutsche Kanzlerin Angela Merkel. ESI ist eine Einrichtung, die vom milliardenschweren Spekulanten George Soros, einem der einflussreichsten Verfechter der „Neuen Weltordnung“, finanziert wird. ESI hatte im Oktober 2015 einen Plan ausgearbeitet, der nun offenbar umgesetzt werden soll. Die Eckpunkte lauten:

  • Deutschland soll zustimmen, in den kommenden zwölf Monaten 500.000 syrischen Flüchtlingen, die in der Türkei registriert sind, Asyl zu gewähren.

  • Im Gegenzug soll die Türkei, von einem bestimmten Zeitpunkt an, zustimmen, alle neuen Einwanderer, die von ihrem Staatsgebiet aus Griechenland erreichen, zurückzunehmen.

  • Deutschland soll der Türkei helfen, 2016 Visafreiheit zu erhalten.



[Text: B. T.; Bild: Gémes Sándor/SzomSzed/wikimedia.org]