Entgegen der politischen korrekten Berichterstattung der etablierten Medien werden allmählich weitere Segnungen der als „Flüchtlingskrise“ bezeichneten ungehinderten Masseneinwanderung bekannt. Wie der Bundesvorsitzende der Gewerkschaft der Strafvollzugsbediensteten (BSBD), Anton Bachl, der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ mitteilte, bleibe die sogenannte Flüchtlingswelle auch für die deutschen Gefängnisse nicht folgenlos: „Die Untersuchungshaft-Zahlen steigen signifikant an – und zwar konkret von Ausländern.“ Nach Angaben des BSBD liegt der derzeitige Ausländeranteil in den deutschen Gefängnissen bei insgesamt rund 30 Prozent. In der Untersuchungshaft sei der Ausländeranteil erheblich höher und das, obwohl Ausländer bundesweit nur etwa neun Prozent der Bevölkerung ausmachten. Damit sind Ausländer drei Mal so häufig straffällig wie Deutsche.

Dieser Trend zeichne sich seit Monaten in Berichten aus den Bundesländern deutlich ab. Genaue Zahlen hätten die Behörden aber noch nicht veröffentlicht. „Teilweise könnte man den Eindruck gewinnen, dass mit der Veröffentlichung der Zahlen zurückhaltend umgegangen wird, weil sie nicht in die politische Landschaft passen“, sagte Bachl. Erste Evaluationen seien erst in Monaten zu erwarten.

Wie die Zeitung weiter berichtet, sind derzeit die Gefängnisse in Nordrhein-Westfalen besonders überlastet. Der BSBD-Landesvorsitzende Peter Brock erklärte: „Seit den sexuellen Übergriffen von Ausländern auf Frauen in der Kölner Silvesternacht macht die Polizei mehr Razzien. Die Richter gehen härter gegen Straftäter vor und verhängen öfter Untersuchungshaft, weil der Druck der Öffentlichkeit gewachsen ist“.

Zudem kommen die ausländischen Straftäter mittlerweile häufiger in U-Haft, da sie keinen festen Wohnsitz hätten und die Fluchtgefahr besonders hoch sei. Laut der Gewerkschaft hätten dadurch einige Haftanstalten momentan Belegungsquoten von 110 Prozent. In der größten Justizvollzugsanstalt des Landes für Jugendliche im ostwestfälischen Herford soll die Hälfte der Plätze in der U-Haft mit Flüchtlingen belegt sein. Brock sagte: „Es fehlen Beamte, wir schieben 440.000 Überstunden vor uns her.“

 

 

[Text: M. H.; Bild: Arnoldius/wikimedia.org]