Bei einem Treffen in Berlin zur derzeitigen Flüchtlingskrise mit der Kanzlerin der BRD, Angela Merkel, äußerte Österreichs Bundeskanzler Faymann, dass jedem geholfen werde, der als Flüchtling nach Europa käme. Was der Kanzler dabei wohl übersah, ist, dass Sicherheitsexperten mittlerweile davon ausgehen, dass auch IS-Schläfer nach Europa einsickern, die damit, zumindest nach Faymanns Verständnis, ebenfalls mit Hilfe rechnen könnten.

Als bloße Pflichterfüllung zur Beruhigung kritischer Wähler mutet Faymanns Forderung, man müsse Menschen zurückbringen, die aus Ländern kommen, die wieder sicher sind, an. In Österreich finden nur äußerst wenige Abschiebungen statt, und selbst diese dürften jetzt noch weniger werden, seit dieser Tage der Verwaltungsgerichtshof feststellte, dass Ungarn kein sicheres Herkunftsland mehr sei und auch prompt die Abschiebung afghanischer Asylanten stoppen ließ.

 

A. M.

 

 

(Bild: SPÖ Presse und Kommunikation)