Es ist schon beachtlich, wie unbelehrbar unsere Politiker in Deutschland und in Österreich sind.

Wurde tagelang versucht, die nicht tolerierbaren Vorfälle in Köln, Hamburg, Salzburg und anderen Städten unter den Tisch zu kehren, war die erste Reaktion: Es heißt ja nicht, dass es sich um Asylwerber handeln würde. Nun, da die Katze aus dem Sack ist, versucht Frau Merkel eine sanfte Umkehr und spricht von Abschiebung, der österreichische Bundeskanzler Faymann dagegen hoppelt auch hier noch hinterher und sendet Drohungen gegen vermeintliche „Rassisten“ aus. Bei der Neujahrstagung des SPÖ-Parlamentsklubs nahm er gestern, elf Tage später, das erste Mal Stellung zu dem Silvesterterror gegen Frauen in Deutschland und Österreich: „...Rassisten bräuchten nicht zu glauben, dass ein Missstand ein Beweis für die Richtigkeit ihrer Thesen sei“, versuchte er eine Art Umkehr der Opfer-Täterbeziehung herzustellen, wenn auch auf eine äußerst primitive Art, um dann noch gleich die Absolution für alle anderen Asylwerber draufzulegen. Er wolle „Flüchtlinge davor schützen, mit jenen in einen Topf geworfen zu werden, die in Terrororganisationen aktiv oder kriminell seien“.

Dabei ist wohl die Frage zu stellen, nach welchem Wertesystem die kriminelle Handlung gemessen wird. Sicher war das, nach unseren Kriterien, unentschuldbare Vergehen der Asylwerber gegen Frauen nach den Vorstellungen der Moslems nicht viel mehr als eine lässliche Entgleisung. In ihrer Kultur ist es nun einmal für Frauen nicht möglich sich alleine um diese Zeit und das vielleicht auch ein bisschen lustig auf öffentlichen Plätzen zu zeigen, ohne mit einer entsprechenden geringschätzigen Punze versehen zu werden.

Das sind nun einmal unvereinbare Unterschiede der kulturellen Wertesysteme, wie sie Samuel Huntington schon in den 90-er Jahren in seinem Werk „The Clash of Civilisations“ beschrieben hat.

Es ist danach völlig klar, dass eine derartige Einwanderungswelle aus einem anderen Kulturkreis zu schwerwiegenden Konflikten führen muss. Das aber bedenken unsere Regierungspolitiker wohl nicht, wenn sie sich für den ungebremsten Zuzug stark machen.

 

Text: W. T.
Bild: Johannes Zinner/SPÖ