Als „feige Aktionen mit blindwütigem Hass“ bezeichnete Berlins Innensenator Frank Henkel (CDU) die „Gewaltaktionen Autonomer“, die dieses Wochenende in der deutschen Hauptstaat passierten. Ein Bekennerschreiben faselt von einem „sozialdemokratischen Volksfahrräderkommando“, das die Flottwellstraße besucht habe und „dort Luxuskarren entglast und warm verschrottet" habe. Tatsächlich hat eine Hundertschaft des linksextremistischen Mobs Autos angezündet und Scheiben eingeschlagen. Der CDU Politiker bezeichneten den linken „Straßenterror“ – auch diese Wortwahl stammt von Henkel –, als das was es ist, nämlich als „Gift für die Gesellschaft“.

Er erklärte: „Nichts und niemand kann solche Taten als politischen Protest rechtfertigen. Und trotzdem tun dies nicht gerade wenige. Wenn dutzende Autos vollkommen zerstört werden oder Fensterscheiben von Geschäften und Wohnungen eingeschlagen werden befinden das viele etablierte Medien als so „unwesentlich“, dass sie nicht darüber berichten. Die linken Schreibtischtäter in den Redaktionsstuben billigen letztlich durch ihre Zurückhaltung derartige Aktionen seitens der linksextremen Szene. Die verharmlosend als „Autonome“ bezeichneten linken Schläger werden auch kaum zur Rechenschaft gezogen. Würden ähnliche Vorfälle von Seiten rechter verübt, würden Polizei und Justiz ganz anders vorgehen.

Berlin oder Hamburg sind seit Jahrzehnten Beispiele dafür, dass die Behörden auf dem linken Auge Blind sind. Ein großes deutsches Wochenmagazin und seine online Berichterstattung ist hier auch so ein Bespiel, da wird groß von einem Attacke auf ein linkes Sozialzentrum in Prag berichtet, und bei den Vorkommnissen im eigen Land „hält man sich nobel zurück“, handelte sich es doch bloß um ein paar arme irregeleitete aufrechte Antifaschisten. Warum hier wohl manchen das Wort Lügenpresse in den Sinn kommt?

 

[Text: H. W.; Bild: Montecruz Foto/Flickr]