Gutmenschen bezeichnen die Masseneinwanderung nach Österreich regelmäßig als „kulturelle Bereicherung“. Mitteilungen der Landespolizeidirektion Wien von heute, Donnerstag, zeichnen aber ein anderes Bild. Demnach gelang es der Wiener Polizei gestern, Mittwoch, sowie in der Nacht auf Donnerstag im Zuge von koordinierten Schwerpunktkontrollen, drei Festnahmeanordnungen binnen kürzester Zeit zu vollziehen.

Konkret ging den Beamten nach einer Lenker- und Fahrzeugkontrolle ein 33-jähriger Serbe ins Netz. Gegen ihn bestand „aufgrund diverser Suchtmitteldelikte“ ein internationaler Haftbefehl. Festgenommen werden konnte auch ein 39-jähriger Mann aus der Russischen Föderation, gegen den wegen Eigentumsdelikten gefahndet worden war. Und schließlich klickten die Handschellen auch für einen erst 16-jährigen Afghanen, der wegen schweren Raubs gesucht wurde.

Zudem berichtet die Wiener Polizei von einem erfolgreichen Suchtmittelschwerpunkt, bei dem unabhängig voneinander vier Personen wegen des Verdachts des Suchtmittelhandels festgenommen werden konnten. Bei den mutmaßlichen Drogendealern handelt es sich um eine 19-jährige Slowakin, einen 34-jährigen Nigerianer, einen 35-jährigen Österreicher und einen 36-jährigen Kroaten. Bei diesen beiden Aktionen sind die Österreicher, die mit mutmaßlich mit dem Gesetz in Konflikt geraten sind, eindeutig in der Minderzahl.

[Text: B.T.; Bild: Wikipedia/Rainerzufall1234; Lizenz: CC BY-SA 4.0]