Flüchtlinge in Wiener Gemeindebauten?

 

Der bayerische Ministerpräsident Seehofer hat es bereits erklärt: Die so offenherzig aufgenommenen „Flüchtlinge“ werden nach Österreich zurückgeschickt. All jene nämlich, die nicht die Kriterien der Genfer Konvention für den Asylstatus erfüllen. Und das seien gut zwei Drittel. Horrorzahlen, die das noch weit übertreffen, wovor H.-C. Strache immer gewarnt hat. Und wofür er von Glawischnig, Häupl und Faymann immer wieder auf das Abscheulichste gerügt wurde. Von Menschenverachtung bis hin zu Rassismus war da die Rede, nur weil Strache es gewagt hatte, über den Tellerrand hinauszuschauen und sich Sorgen um die eigene Bevölkerung zu machen.

Wer nun glaubt, dass nicht so heiß gegessen wird, weil es ja immer noch die „menschenfreundliche“ Angela Merkel gäbe, der muss an dieser Stelle enttäuscht werden. Auch sie schließt die Abschiebung nicht mehr aus, sondern wählt nur andere Worte. „Man dürfe nicht von Massen sprechen, denn schließlich seien es ja Menschen, auch wenn sie unser Land verlassen müssen“, erklärte sie im heutigen ORF-Morgenjournal.

Österreich hat Ungarn den Status eines sicheren Drittstaates aberkannt. Der Verwaltungsgerichtshof hat in einem Fall so entschieden und Politiker von den Grünen und den Roten haben es sofort vollmundig übernommen, um dem ungarischen Ministerpräsidenten Orban „eines auszuwischen“.

Damit hat unsere Staatsführung geschafft, dass sie nun wirklich ihre so viel gepriesene „Willkommenskultur“ ausleben kann. In rund 400.000 Fällen nämlich, denn so viele Flüchtlinge werden nun mittelfristig bei uns (wieder-)ankommen.

Wo aber soll beispielsweise Häupl in Wien, das davon den Löwenanteil abbekommen wird, diese unterbringen. Eine Möglichkeit wäre, es so zu machen, wie es einzelne Gemeinden in Deutschland gemacht haben: Die Gemeindebauten für die in Deutschland abgewiesenen Asylwerber zu räumen. Dort wurde den eigenen Bürgern der Mietvertrag gekündigt, um die Immigranten unterzubringen.

Auf Anfrage im Rathaus sei das derzeit nicht geplant. Man könne höchstens über „Zuteilungen“, wie es nach dem Krieg bei Einquartierungen der Fall war, nachdenken. Lösungen für einen solchen Ansturm habe man aber ganz sicher nicht.

Die werden aber dringend notwendig werden, spricht Innenministerin Mikl-Leitner schon jetzt von Unruhen, wenn Deutschland die in Österreich wartenden Flüchtlinge nicht mehr aufnimmt.

Die von Grün und Rot so hoch gepriesene „Willkommenskultur“ wird nun, wie es zu befürchten war, in Unruhen und Gewalt ausarten. Frau Glawischnig, Frau Vassilakou, Herr Häupl und Herr Faymann haben dann Gelegenheit, ihre „Menschlichkeit“ unter Beweis zu stellen, indem sie mit gutem Beispiel vorangehen und einigen Asylwerbern bei sich zu Hause Quartier geben.

 

 

Text: W. T.
Bild: European Peoples Party/flickr