In Wien freut man sich darüber, dass eine 16-jährige Schülerin es in die Liste der „30 wichtigsten Teenager“ der „Times“ geschafft hat – so weit, so gut! Ist es ja wirklich erfreulich. Jedoch muss man festhalten, dass der „ausgezeichnete“ Beitrag, den die 16-jährige Rayouf Alhumedhi geleistet hat, ein weiterer Schritt in Richtung Islamisierung war – zwar nur ein kleiner, aber dafür umso sichtbarer: Der islamischen Schülerin verdanken wir ein Kopftuch-Emoji. Emoji sind die, vor allem am Handy benutzten, kleinen Gesichter und anderen Symbole, welche gerade unter Jugendlichen stark verbreitet sind.
Anlass für ihr Engagement war, dass sie beim Chatten am Telefon kein Symbol für ihre Person gefunden hat. Darauf hin wendete sie sich an den „iPhone“-Hersteller Apple und überzeugte diesen von der „Notwendigkeit“ eines solchen.
„550 Millionen muslimische Frauen auf der Erde tragen Hijab. Trotz dieser enormen Zahl ist für die Leute nicht einmal eine Taste auf der Tastatur reserviert“, so die Schülerin. Dass das Kopftuch nun auch auf dem Smartphone-Tastatur zu finden ist, sei ein wichtiger Schritt, „um Diversity zu feiern und den Islam in der Gesellschaft zu akzeptieren.“
Von der Selbstbestimmung der Frau und der Verschleierung als Symbol der Unterdrückung keine Spur, Hauptsache „Diversity“ – was kommt als nächstes, ein Burka-Emoji?

[Text: W-R. M.; Bild: Screenshot Apple]