Norbert Darabos wird nunmehr bekanntlich im Burgenland als Landesrat unter anderem auch für das Asylwesen zuständig sein. Dabei wird er zwangsläufig mit dem freiheitlichen Koalitionspartner in Eisenstadt intensivst zusammenarbeiten müssen.

Was die Glaubwürdigkeit des langjährigen Verteidigungsministers und SPÖ-Bundesgeschäftsführers betrifft, so seien hier nur einige Zitate im Hinblick auf seine Einstellung zur FPÖ genannt:

„Mit der FPÖ ist kein Staat zu machen.“

„Diese Partei ist ein Sammelbecken für Ewiggestrige und Unbelehrbare, die in der Politik nichts verloren haben.“

„Wo immer die FPÖ Verantwortung hatte, hat sie einen Scherbenhaufen hinterlassen.“

„Die Strache-FPÖ versinkt immer weiter im braunen Sumpf.“

„Die Blauen haben sich stets schützend vor Millionäre und Großkonzerne gestellt.“

„Diese Partei spielt Menschen mit Hass-Propaganda und hetzerischen Parolen gegeneinander aus.“

„Die FPÖ hat ein massives Problem damit, sich klar vom rechten Rand abzugrenzen.“

Aber ähnlich wie der steirischen SPÖ-Chef Voves, der am selben Tag seinen Rücktritt bei einem Wahlergebnis unter 30 Prozent ankündigte, um dies wenige Stunden später für null und nichtig zu erklären, könnte Genosse Darabos eben auch seine Ansicht ändern. Ein weiterer Beitrag der SPÖ zur Glaubwürdigkeit der Politik.

 

A. M.

 

 

(Bild: SPÖ/Lehmann/flickr.com)