Am Wochenende fand in Tarvis (Italien) eine Kundgebung der Lega Nord mit Vertretern der FPÖ statt. Lega-Nord-Chef Matteo Salvini konnte gemeinsam mit seinen Parteikollegen Massimiliano Fedriga, seineszeichens Fraktionchef der Lega im Römischen Parlament, sowie Stefano Mazzolini, dem örtlichen Lega-Vorsitzenden, eine Abordnung der FPÖ begrüßen, darunter das Mitglied des Europäischen Parlaments, Dr. Georg Mayer, der Abgeordnete zum Nationalrat Wendelin Mölzer und der Kärntner Landesparteisekretär Ewald Mödritscher.

 

Hauptthemen der gemeinsamen Pressekonferenz und danach stattfindenden Kundgebung waren zum einen die gute Zusammenarbeit zwischen der Lega und der FPÖ auf europäischer Ebene, die schon seit geraumer Zeit gut funktioniert, aber auch die Vertiefung dieser Zusammenarbeit auf bilateraler Ebene zwischen Österreich und Italien, sowie auf regionaler Ebene zwischen Kärnten und Friaul. Zum anderen ging es um das Asylchaos in Europa, welches bekanntermaßen Italien und Österreich hart trifft. Die Vertreter der beiden Parteien waren sich einig, dass man nur durch eine restriktive Politik mit entsprechender Sicherung der EU-Außengrenzen, aber auch der nationalen Grenzen weitere Ströme illegaler Flüchtlinge stoppen könne, und gleichzeitig die derzeit herrschenden Politiker dazu bringen muss, nicht weitere Anreize für Migration nach Europa zu setzen. Nur dann könne man auch tatsächlichen politisch verfolgten Menschen helfen.

 

F.-W. M.