Bis Sonntag war die ÖVP im obersteirischen Bad Mitterndorf die absolut dominierende Partei. Sie stürzte aber bei der Landtagswahl ab, wohingegen die Freiheitlichen auf nahezu 35 Prozent der Stimmen kommen konnten. Nach Ansicht politischer Beobachter wird dies nicht zuletzt darauf zurückgeführt, dass der Groll der schweigenden Mehrheit der Bevölkerung von Bad Mitterndorf gegenüber der hochgejubelten „Transe“ größer ist, als man in der veröffentlichten Meinung glauben machen will.

Gerade die Medienberichterstattung rund um den Lifeball und um den Songcontest haben bekanntlich zu einem ausgesprochenen „Hype“ rund um die homosexuellen Szene geführt, eine Tatsache, die offenbar der schweigenden Mehrheit im Bad Mitterndorf alles andere als gefallen hat.

Zwar entsprach das Ergebnis in der kleinen Gemeinde des steirischen Salzkammergutes durchaus dem landesweiten Trend, es hat ihm aber doch in seinem Ausmaß noch übertroffen und das dürfte an der FPÖ-Wahlhelferin Conchita Wurst gelegen haben.

 

A. M.

 

Photo: Albin Olsson

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