In Schweden wird das Leben für Frauen immer gefährlicher, vor allem aber nimmt die Lebensqualität ab. So warnte die Polizei der Stadt Malmö Frauen davor, sich nach Einbruch der Dunkelheit im Freien zu bewegen. Anlass war der dritte Fall einer Gruppenvergewaltigung innerhalb eines Monats. Unbekannte Männer fielen auf einem Spielplatz über eine 17-Jährige her, die daraufhin der Zeitung „Expressen“ zufolge einem „folterähnlichen Missbrauch“ über sich ergehen lassen musste.

Dass in Schweden die Zahl der Gruppenvergewaltigungen dramatisch zunimmt, ist eine Folge der Masseneinwanderung aus dem Orient, womit diese Form der Frauenverachtung in den einstigen nordeuropäischen Musterstaat importiert wird. In Malmö, das etwa 340.000 Einwohner zählt, leben etwa rund 11.000 Einwanderer aus dem Irak.

Die Warnung der Polizei stieß auf heftige Kritik, nicht zuletzt deshalb, weil es in Schweden zu dieser Jahreszeit bekanntlich bereits gegen drei Uhr nachmittags dunkel wird. Daraufhin zog die Polizei ihre Warnung wieder zurück, und der Polizeisprecher Mats Karlsson erklärte: „Mein Rat lautet, sich wie gewöhnlich zu verhalten und keine Angst zu haben.“ Ob das die Frauen beruhigt, muss sich erst weisen. Eher ist zu befürchten, dass sie die Wahl haben, entweder zu Hause zu bleiben oder zu riskieren, Opfer einer Gruppenvergewaltigung zu werden.

[Text: B. T.; Bild: visem www.wikipedia.org]