Manfred Haimbuchner, der Jungstar der oberösterreichischen Freiheitlichen, steht zu seinem Wort. Er hat vor der Wahl erklärt, dass der Vertreter der stärksten Partei Landeshauptmann werden müsse und er steht danach auch dazu. Die Freiheitlichen werden also Josef Pühringer zum Landeshauptmann wählen. Haimbuchner hat allerdings klar erkennen lassen, dass er bei den nächsten Landtagswahlen das Ziel hat, Vertreter der stärksten Partei zu werden und selbst den Landeshauptmannsessel erobern will. Angesichts der Qualität der freiheitlichen Arbeit in Oberösterreich ist dieses Ziel durchaus realistisch.

Auch im Detail sieht das oberösterreichische Wahlergebnis für die FPÖ überaus positiv aus. So schaffte man es beispielsweise, im Innviertel zur stärksten Partei zu werden, und in Wels, der zweitgrößten Stadt des Landes, wird es wohl einen freiheitlichen Bürgermeister geben. Der FPÖ-Kandidat Dr. Andreas Rabl muss zwar noch in die Stichwahl, ist aber mit den nahezu 50 Prozent, die er nun schon erreicht hat, der eindeutige Favorit.

Beachtlich ist auch, dass die FPÖ in Oberösterreich eine wahre Volkspartei ist. Dabei gelang es ihr insbesondere im Bereich der Arbeiterschaft mit mehr als 60 Prozent Wähleranteil zu zeigen, dass man nicht nur bei Bauern, Gewerbetreibenden und Freiberuflern stark ist, sondern eben auch in der ehemals traditionellen SPÖ-Klientel. Haimbuchner hat jedenfalls gezeigt, wie der freiheitliche Erfolgsweg für die Zukunft aussehen kann.

 

A. M.

 

 

(Bild: FPÖ OÖ)