Christen aus dem Nahen Osten, die wegen Verfolgung oder Diskriminierung nach Europa flohen, werden in deutschen und österreichischen Flüchtlingsunterkünften von der bitteren Realität eingeholt. Eine Erhebung von Open Doors Deutschland, einer Organisation, die sich weltweit für verfolgte Christen einsetzt, konnte 743 Opfer von religiös motivierter Gewalt gegen christliche Flüchtlinge in deutschen Asylunterkünften dokumentieren. Bei den Tätern handelt es sich um Mohammedaner, die als „Schutzsuchende“ eingewandert sich.

Dabei dürfte es sich aber nur um die sprichwörtliche Spitze des Eisbergs handeln, weil die meisten Christen aus Furcht vor (weiteren) Repressalien der Anhänger der selbsternannten „Religion des Friedens“ lieber schweigen. Zudem heißt es in dem Bericht von Open Doors: „In vielen Fällen berichteten Betroffene, dass auch gegen ihre Angehörigen, die weiterhin in den Herkunftsländern leben, ernstzunehmende Drohungen vonseiten muslimischer Flüchtlinge ausgesprochen wurden.“

Open Doors zufolge ist in deutschen Flüchtlingsunterkünften Diskriminierung und Gewalt durch Moslems nichts Außergewöhnliches. Von den betroffenen 743 betroffenen Christen erhielten 314 eine Todesdrohung, 44 wurden Opfer eines sexuellen Übergriffes, 416 einer Körperverletzung, und 615 einer „anderen Verfolgung“. Manche Christen wurden also doppelt oder mehrfach von islamischen „Flüchtlingen“ drangsaliert.

Manchmal sind die Christen in den Flüchtlingsunterkünften „nur“ Psychoterror ausgesetzt. Eine syrische Christin berichtet Open Doors: „Sie spielten mit ihren Mobiltelefonen ständig islamische Gebete und Koranverse in hoher Lautstärke ab – zu jeder beliebigen Zeit, überall in der Unterkunft.“ Ein anderes Mal kommt es zu Morddrohungen, wie eine andere syrische Christin schildert: „Eine mazedonische Frau griff mich mit einem Messer an, beschimpfte mich und schrie: ‚Du darfst nicht in die Küche kommen oder hier kochen, weil du eine ungläubige, eklige Christin bist, die Schweinefleisch isst. Deswegen ist es für dich verboten, in die Küche zu gehen, und wenn ich dich noch einmal hier sehe, werde ich dich mit dem Messer umbringen‘.“

Aus dem Bericht der Hilfsorganisation für Christen geht hervor, dass Österreich keine „Insel der Seligen“ ist. So wird von einem syrischen Christen berichtet, der in einer Unterkunft in Oberösterreich mit einem Kämpfer der Freien Syrischen Armee, einem Mullah und vier IS-Sympathisanten zusammenleben musste. „So etwas war uns Christen nicht einmal zu Hause passiert: Jetzt in der Fremde mit solchen Radikalen unter einem Dach zu leben!“, wird der Flüchtling zitiert.

 

[Text: B. T.; Bild: Gémes Sándor/SzomSzed/wikimedia.org]